Tote Fische während der Umweltkatastrophe im Jahr 2022. © Luc De Meester/IGB
In der IGB-Pressemitteilung wird vom ODER~SO-Abschluss-Symposium in den Uckermärkischen Bühnen in Schwedt berichtet. Forschende legen Bericht mit Handlungsempfehlungen für Politik und Behörden vor.
Dort wurden die Ergebnisse der Wissenschaftler*innen zur Oder-Umweltkatastrophe 2022 vorgestellt. Bundesumweltminister Carsten Schneider wurde auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des Symposiums ein Bericht mit Handlungsempfehlungen übergeben.
Aus der Pressemitteilung: "Die Forschenden empfehlen unter anderem, die Salz- und Nährstoffbelastung zu senken, Auen zu revitalisieren und mehr Wasser in der Landschaft zurückzuhalten, um die Widerstandskraft des Flusses langfristig zu stärken. Unter Federführung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) hatte das Forschungsteam im Sonderuntersuchungsprogramm zur Umweltkatastrophe in der Oder (ODER~SO) die ökologischen Folgen der Katastrophe, die bisherige Entwicklung und Erholung des Ökosystems sowie mögliche Vorsorge- und Revitalisierungsmaßnahmen untersucht. Dafür wurden umfangreiche Feld- und Laboruntersuchungen durchgeführt, etwa zur Wasserchemie, zur Algenentwicklung, zu Fischbeständen, wirbellosen Tieren sowie zu Lebensräumen in der Oder, ihren Nebengewässern und Auen."
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Gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) eine Pressemitteilung veröffentlicht.
Aus der Pressemitteilung: "Bundesumweltminister Carsten Schneider hat heute in Schwedt/Oder die Ergebnisse des „Sonderuntersuchungsprogramms zur Umweltkatastrophe in der Oder“ entgegengenommen. Das Bundesumweltministerium hatte das Programm nach dem massenhaften Fischsterben vom Sommer 2022 ins Leben gerufen. Die Ergebnisse des Vorhabens zeigen, wie Klimawandel und menschliche Eingriffe die Oder belasten, und welche Maßnahmen jetzt notwendig sind."
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Das ODER~SO-Abschluss-Symposium wird vom projektkoordinierenden Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) gemeinsam mit den Mittelgebern des Projekts, dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), ausgerichtet.